Wer ist der Mensch? nur aus reinstem Lehm (im Koran) oder nach dem Bild Gottes (in der Bibel).

Juden Christen und Moslems beziehen sich auf Abraham als ihren Glaubensvater.

  • Die Juden lesen im 1. Mose 12.1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde!
  • Die Christen lesen zusätzlich am Anfang des neuen Testaments: Matthäus 1.1 Buch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.
  • Für die Moslems steht z.B, im Koran Sure 2 „Diese Religion vererbte Abraham getreu seinen Söhnen„.

Juden und Christenn nehmen die Glaubensgeschichte Abrahams aus der gleichen Quelle, der Thora bzw. dem 1. bis 5. Buch Mose. Die Geschichte Abrahams ist für die Moslems im Koran beschrieben, aber mit wesentlichen und entscheidenden Abweichungen.
Nach dem Koran wird gesagt, dass Abraham diese Religion (den Islam) weitervererbte. Für Juden und Christen wird der Begriff Religion weder im alten noch im neuen Testament verwendet. Religion ist ein von Menschen gemachter Begriff, der ihre Bemühungen beschreibt, dem Gott oder den Göttern, an die sie glauben zu gefallen. Der Begriff Religion dient nur dem Verständnis der Menschen untereinander, um zu verdeutlichen, woran die Einen oder die Anderen glauben.

Wenn im Koran der Islam als Religion bezeichnet wird, bedeutet das für mich, dass bevor Allah sich den Menschen offenbarte, es schon andere Religionen gegeben haben muss. Und wenn im Koran der Islam als Religion bezeichnet wird, bedeutet, das auch, dass andere Religionen als Konkurenz betrachtet werden, gegen die sich der Isalm durchsetzen muss. Das zeigt sich mit der Auseinandersetzung mit den Ungläubigen, einem Schwerpunktthema des Korans.

Der Gott der Bibel hat keine Religion gegründet. Er hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, um eine Beziehung mit ihm aufzubauen. Da er der Urheber alles Seins ist und alle Macht in seinen Händen liegt, braucht er kein menschlich, religiöses Regelwerk, wie er den Menschen begegnen will.

  1. Die Namen sagen etwas.
    Wer Ist Allah ?
    Wer Ist Gott?

    • Die Namen Allahs geben etwas über seine Eigenschaften wieder. Es gibt 99 schönste Namen.  der Allbarmhezige, hoch erhaben, …..
      „Allah ist Allah außer ihm gibt es keinen Gott“.  Das klingt wie eine trotzige Verteidigung, gegen andere. Es gibt etwas neben Allah, aber das sind Götzen.
    • Gottesbilder. Gott hat auch viele Namen, die seine Eigenschaften wiedergeben. JHWH, Elohim,
      Gott ist Gott, außer ihm gibt es keinen Gott, das glauben wir, aber so steht es nicht in der Bibel.
      Als Mose Gott nach seinem Namen fragt, sagt er “ Ich bin, der ich bin“. Das bedeutet mehr, als man zunächst verstehen mag. Man kann es so sagen.  Ich bin der Ursprung alles Seins. Gott kann sich mit Niemandem und Nichts vergleichen, weil er der Ursprung ist, alles ist aus ihm und zu ihm geschaffen.
      Das Wesen Gottes ist viel größer als es von Allah im Koran beschrieben wird, darum kann auch der Mensch, den er schafft, eine größere Würde haben, als der Mensch im Koran.
  2. Der Schöpfungsakt sagt etwas.
    Wie hat Allah den Menschen geschaffen?

      Allah erschuf den Menschen

                  aus reinstem Lehm

      Das ist groß, ein Wunder, aber es unterscheidet ihn nicht von den Tieren. Sure 19 [94]
    •     Keiner in den Himmeln und auf der Erde darf sich dem Allbarmherzigen anders nahen, als nur                             um sein Diener sein zu wollen
    • Weil der Mensch nur ein Diener ist, muss ihn Allah in die Position, die er in der Welt hat einführen.
      • Deshalb  heißt es im Koran von Allah: „

                         Daraufhin lehrte er Adam die Namen von allem Sein

      “ Adam ist nur ein Knecht, er hat daher keine Rechte, er ist allein auf die Barmhezigkeit Allahs angewiesen und muss sich diese ernsthaft verdienen.

Wie hat Gott den Menschen geschaffen?
Gott hat den Menschen auch aus Lehm geschaffen, aber er hatte ihn dabei mit etwas besonders würdevollem ausgezeichnet: „nach dem Bild Gottes schuf er ihn“.  Diese Aussage wird deutlicher durch die Worte: „Gott … hauchte in seine Nase Atem des Lebens“. Der Mensch war schon als Lebewesen – ähnlich den Tieren – geschaffen und bekommt jetzt etwas von Gott selbst, den Odem des Lebens.
– Die Tiere haben einen Körper und eine Seele,
das zeigen sie mit Anhänglichkeit, Freude, Traurigkeit und Anderem.
– Die Menschen haben Körper und Seele und als drittes einen Geist.
Dieser Geist lässt sie nach dem Sinn ihres Lebens, und letztlich nach ihrem Schöpfer suchen.
Der Geist ist etwas Göttliches in uns und
dies Göttliche spricht über unsere Seele in unseren Körper und damit auch in unseren Verstand.
Das Suchen des Geistes nach Gott wird so in dem Psalm Davids ausgedrückt.
Psalm 42.3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott:
   Wann werde ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?
Dies ist die Sehnsucht nach Gott, die durch den Geist in uns hineingelegt (hineingeblasen) ist. Der Islam kennt dies durch den Koran nicht, da der Mensch nur ein Diener ist und bleibt.
Der Mensch ist eine Einheit, eine Person und doch ist er in dieser Person Drei in Eins, er ist Körper Seele und Geist.  Für dieses „Drei in Eins“, gibt es keinen biblischen Ausdruck, aber um es ausdrücken zu können, hat man den Begriff Dreieinigkeit geprägt.
Die Materie ist ähnlich aufgebaut z.B.  Eis, Wasser und Wasserdampf sind auch „Drei in Eins“
Gott ist auch Einer und doch „Drei in Eins“,  Vater Sohn und Heiliger Geist. Das ist schwer zu verstehen und in seiner ganzen Tiefe wohl unfassbar. Aber wir wissen und erfahren, dass Gott uns in verschiedener Weise begegnet. Wer Gottes Begegnungen nicht erkannt hat, wird mit dem Begriff Dreieinigkeit nichts anfangen können und wird ihn missverstehen. Dies gilt für den Islam.

In der Bibel heißt es:  1.Mose 1.26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen
Im Koran heißt es: Wir erschufen einst den Menschen.
Also in der Bibel Gott und im Koran Allah, beide sprechen von sich in der Mehrzahl.
Im Koran wird diese Formulierung nicht erläutert, sondern ihr nur widersprochen.

Im Evangelium des Johannes lesen wir:
1.1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
1.2 Dieses war im Anfang bei Gott.
1.3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist
1.4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

1.10 Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht.
1.11 Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an;
1.12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
1.14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Dieser Text aus dem Evanglium sagt, „das Wort war Gott“. Bei der Schöpfung ist das Wort die ausführende Kraft Gottes.
Weiter heißt es, „das Wort wurde Fleisch“. Damit wird gesagt, dass das Wort als ein Mensch zu uns auf die Erde kam. Und dieser Mensch war Jesus.
Der menschliche Körper Jesu wurde gekreuzigt. Aber als das Wort oder der Sohn Gottes ist er auferstanden und wieder bei Gott dem Vater.
Als Mensch gewordenes Wort, hat Jesus unsere Schuld getragen, weil wir alleine nicht gerecht vor Gott werden können.
Wenn wir dies bekennen und glauben, haben wir das Recht, Kinder Gottes zu werden.
Jesus, das Wort Gottes, ist wieder bei Gott dem Vater, aber alle, die an ihn glauben werden durch den Geist Gottes geleitet, wie es der  Bibeltext aus dem Brief an die Römer zeigt.

Römer 8.14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.
8.15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
8.16 Der Geist selbst bezeugt [zusammen] mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.

Ich fasse zusammen:  Wer ist der Mensch?

  • Koran: aus reinstem Lehm –   nur um sein Diener sein zu wollen?
    Sein Ziel ist es Allah durch sein Leben gnädig zu stimmen, damit er ins Paradies kommt.
    Ein Paradies aus schönen Gärten mit Jungfrauen, aber wo ist Allah? Was ist der Sinn?
  • Bibel: aus Lehm nach dem Bild Gottes geschaffen, mit dem Atem, dem Geist Gottes ausgestattet.
    Sein Ziel ist es, in dieser Welt durch Jesus aufgenommen und ein Kind Gottes zu werden, um in der Ewigkeit wieder mit seinem Schöpfer vereint zu sein.

1.1 Name Allahs im Koran.

  • Sure 59  [23] Allah ist Allah, außer ihm gibt es keinen Gott. Er kennt die geheime dunkle Zukunft und die offenbare Gegenwart, er, der Allbarmherzige.
    [24] Allah ist Allah, außer ihm gibt es keinen Gott, er, der König, der Heilige, der Friedensstifter, der Spender der Sicherheit, der Beschützer, der Mächtige, der Starke, der Hocherhabene. Allah ist hoch erhaben über die Götzen, welche sie ihm zugesellen.
    Die „99 schönsten Namen“ sind aus dem Koran und der islamischen Überlieferung entnommen bzw. aus Verben abgeleitet

1.2 Erschaffung des Menschen im Koran.

  1. Sure 23 [13] Wir erschufen einst den Menschen aus reinstem Lehm;
    [14] dann machten wir ihn aus Samentropfen in einem sicheren Aufenthaltsort (im Mutterleib);
    [15] dann machten wir den Samen zu geronnenem Blut (einer Blutmasse), und das geronnene Blut bildeten wir zu einem Stück Fleisch und dieses Fleisch wieder zu Knochen, und diese Knochen bedeckten wir wieder mit Fleisch, woraus wir dann ein neues Geschöpf 2 erstehen ließen.Lob sei darum Allah,dem herrlichsten Schöpfer!
    [16] Darnach aber müßt ihr sterben,
    [17] am Tage der AuferItehung aber werdet ihr wieder auferweckt.
  2. Sure 2 31] Dann sprach dein Herr zu den Engeln: „Ich will auf Erden einen Statthalter (den Menschen) setzen.“ Sie antworteten: „Willst du dort einen einsetzen, der zerstörend wütet und Blut vergießt? Wir aber singen dir Lob und heiligen dich.“ Er aber erwiderte: „Ich weiß, was ihr nicht wisst.“
    [32] Daraufhin lehrte er Adam die Namen von allem Sein, zeigte alles den Engeln und sprach: „Nennet mir die Namen dieser Dinge, wenn ihr recht habt!“
  3. Sure 2 [35] Darauf sagten wir zu den Engeln: „Fallt vor Adam nieder!“ Und sie taten es; nur Iblis  , der hochmütige Teufel, weigerte sich: Er war einer der Ungläubigen.

    2.1 Name Gottes in der Bibel.

  1. 2.Mose 3.13 Mose aber antwortete Gott: Siehe, wenn ich zu den Söhnen Israel komme und ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen: Was ist sein Name?, was soll ich dann zu ihnen sagen?
    3.14 Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: [Der] `Ich bin‘ hat mich zu euch gesandt.
    JHWH  = Ich bin, der ich bin. oder Ich bin, der ich sein werde.
    Dementsprechend ist JHWH die Bezeichnung für Gottes absolute Existenz – für die Quelle aller Dinge, ohne Anfang und ohne Ende.
    Es gibt weitere Namen Gottes, die seine Eigenschaften beschreiben.

2.2 Erschaffung des Menschen in der Bibel.

  1. 1.Mose 1.26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!
    1.27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
    1.28 und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie [euch] untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!
  2. 1.Mose 2.7 – da bildete Gott, der HERR, den Menschen, [aus] Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.
  3. 1.Mose 2.19 Und Gott, der HERR, bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und genau so wie der Mensch sie, die lebenden Wesen, nennen würde, [so] sollte ihr Name sein.
    2.20 Und der Mensch gab Namen allem Vieh und den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes.
  4. 1.Mose 3.9 Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du
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