Wem gehört Israel – Sure 5.22 – das Heilige Land welches Allah dir bestimmt hat

In 1.Mose 15.18 verheißt Gott Abraham Land, das
seine Nachkommen einnehmen sollten.
Abraham hatte verschiedene Söhne
Ismael den Sohn der Hagar der Magd seiner Frau Sara,
Isaak den Sohn seiner Frau und nach ihrem Tod
noch 6 weitere Söhne seiner zweiten Frau.

Das hier verheißene Land verteilt sich auf alle Nachkommen bzw. Völker, die von allen Söhnen Abrahams abstammen. In dem nebenstehenden Bild wird dies Land Großreich Israel genannt. Insbesondere die Grenze im Südosten wird nicht näher beschrieben.

Die Grenze des den Söhnen Jakobs oder auch dem Volk Israel zugesagten Landes wird beim Propheten Hesekiel genauer beschrieben.  Es wurde nie das ganze verheißene Land eingenommen. Es war immer Gottes Entscheidung, wenn er Israel den Sieg über Städte oder Völker gab, indem er ihnen den Sieg vorher zusagte. Aber nicht nur die besiegten Völker, sondern auch Israel hatte sich gegen Gott versündigt. Das war der Grund das sie nicht das ganze Land einnehmen konnten, sondern es wurde ihm immer wieder genommen. Schließlich verloren die Juden über 1800 Jahre die Herrschaft über ihr Land und ihr Land bekam einen anderen Namen. wie es schon im Psalm 83 von König David vorausgesehen wird:

135 n. Chr. Kaiser Hadrian zerstört Jerusalem vollständig und errichtet mit neuen Mauern eine neue Stadt, die er Aelia Capitolina nennt. Das Land Israel tauft er nach den Erzfeinden Israels ( die Philister) auf den Namen Philistäa, was auf griechisch und lateinisch Palästina heißt.

Trotzdem hat Gott seine Verheißung nicht zurückgezogen. In Jeremia 30.3 wird vorhergesagt, dass Gott sein Volk Israel wieder in das verheißene Land zurückführen wird. Und wir haben, die Erfüllung dieser Verheißung mit der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 erlebt.

In Sacharja 8 wird gezeigt, wie der Streit um das Land Israel ausgehen wird. Der Hochmut der Philister (Palästinenser oder Fremden) wird ausgerottet,  aber sie werden in Frieden im Land bleiben. Gott wird selbst diese Entwicklung in Bewegung bringen. Das heißt es wird keine politische Entscheidung der Nationen sein. Wenn Gott eingreift, zeigt sich das in einem Geschehen, mit dem niemand gerechnet hat, weil es allen Erfahrungen widerspricht.

  • Dass Israel nach seiner Staatsgründung überlebt hat, war politisch und militärisch eigentlich unmöglich. Die feindlichen umliegenden arabischen Staaten waren ihnen in der militärischen Ausrüstung und an Zahl weit überlegen. Aber Gott hat Israel auf wunderbare Weise durch alle Anfeindungen hindurch bis heute  bewahrt.
  • Das bei den Propheten Jeremia und Sacharja (siehe unten) angegebene Ziel ist noch nicht erreicht. Und nur wenige Menschen in den Ländern der Welt und auch in Israel, vertrauen ernsthaft darauf, dass Gott seine Zusagen, das Land Israel seinem Volk Israel zu geben, auch in die Realität umsetzt. Es wird keine Zweistaaten Lösung geben, weil es nicht Gottes ewiger Wille ist. Weil alle Beteiligten nicht auf Gottes Willen über Israel achten,  müssen wir mit ungeahnten politischen und militärischen Auseinandersetzungen rechnen. Was geschehen wird, lässt sich höchstens erahnen. Je höher der menschliche Widerstand ist, desto schrecklicher wird das Geschehen sein. Aber am Ende werden alle, die überleben, die Erfüllung der Verheißungen Gottes über Israel und Jerusalem sehen.

Auch im Koran lesen wir von Israel: das heilige Land, welches Allah dir bestimmt hat. Nur wird dieser Vers von wenigen Moslems als gültige Aussage gesehen.  Im Gegensatz dazu steht, dass Juden und Christen als Ungläubige betrachtet werden. Und es wird zwar ausgesagt, dass die Schriften, Altes und Neues Testament, von Allah gegeben wurden, aber verfälscht wurden. Belegt werden diese Aussagen nicht, aber da sie im Koran stehen, darf sie ein gläubiger Moslem nicht in Frage stellen, auch wenn Forschungsergebnisse gegen ein Verfälschung sprechen.

Die Frage „Wem gehört das Land Israel?“ kann und möchte ich aus islamischer Sicht nicht vertiefen.

 


 ——————   Suren des Koran ————————

Sure 5 [21] Besinnt euch, als Moses zu seinem Volke sagte: „Erinnert euch der Gnadenbeweise Allahs gegen euch, der euch Propheten und Könige eingesetzt und euch gegeben hat, was sonst keiner Nation in der Welt gegeben war .
22] Mein Volk betritt das Heilige Land, welches Allah dir bestimmt hat. Wendet euch nicht ab, sonst könntet ihr verderben und untergehen.“
[23] Sie aber antworteten: „O Moses, es wohnt ein Volk von Riesen darin, wir wollen nicht früher hineingehen, ehe jene nicht fortgezogen sind. Sobald aber diese aus dem Land verjagt sind, wollen wir einziehen.“
[24] Darauf sagten zwei Männer  , welche Allah fürchteten und die Gnade Allahs schon erfahren hatten: „Geht nur zum Tore der Stadt hinein, und wenn ihr eingezogen seid, werdet ihr siegen. Vertraut nur auf Allah, wenn ihr Gläubige seid.
[25] Sie antworteten: „O Moses, wir gehen nimmer hinein, solange jene darin sind. Gehe du hin und dein Herr und kämpft. Wir wollen solange hier bleiben.“
[26] Moses sagte: „O Herr, ich habe nicht die Macht, über jemanden zu gebieten, nur über mich und meinen Bruder; darum mache einen Unterschied zwischen uns und diesem frevelhaften Volke.“
[27] Allah antwortete: „Das Land sei ihnen nun vierzig Jahre verboten; so lange sollen sie auf der Erde umherirren. Sei weiter nicht besorgt um dieses frevelhafte Volk.“

———- Bibelstellen ——————-

1.Mose 15.18 An jenem Tag schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom Ägyptens an bis zum großen Strom, dem Euphratstrom:

Hesekiel 47.13 So spricht der Herr, HERR: Das ist die Grenze, innerhalb derer ihr euch das Land als Erbe zuweisen sollt nach den zwölf Stämmen Israels: für Joseph [zwei] Anteile.
47.14 Und ihr sollt es zum Erbe erhalten, der eine wie der andere, da ich meine Hand [im Schwur] erhoben habe, es euren Vätern zu geben. Dieses Land soll euch als Erbteil zufallen.
47.15 Und das ist die Grenze des Landes: Auf der Nordseite, vom großen Meer an, in der Richtung auf Hetlon, bis man nach Hamat kommt, nach Zedad hin,
47.16 Berota, Sibrajim, das zwischen dem Gebiet von Damaskus und dem Gebiet von Hamat liegt, [und] Hazar-Enan, das an der Grenze von Hauran liegt.
47.17 Und die Grenze verläuft vom Meer [bis nach] Hazar-Enan. [Dabei liegt] die Grenze von Damaskus – und zwar, was den Norden betrifft – nördlich und ebenso das Gebiet von Hamat. Das ist die Nordseite.
47.18 Und die Ostseite: [Von Hazar-Enan, das] zwischen Hauran und Damaskus [liegt,] bildet zwischen Gilead und dem Land Israel der Jordan die Grenze bis zum östlichen Meer hin bis Tamar. Das ist die Ostseite. –
47.19 Und die Mittagseite südwärts: von Tamar bis zum Haderwasser von Kadesch [und] nach dem Bach [Ägyptens] hin bis an das große Meer. Das ist die Südseite gegen Mittag.
47.20 Und die Westseite: das große Meer bildet die Grenze bis gegenüber [der Stelle], wo man nach Hamat kommt. Das ist die Westseite.

Psalm 83.4 Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind.
83.5 Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen, dass nicht mehr gedacht werde des Namens Israel!

Jeremia 30.3 Denn siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da wende ich das Geschick meines Volkes Israel und Juda, spricht der HERR. Und ich bringe sie in das Land zurück, das ich ihren Vätern gegeben habe, damit sie es in Besitz nehmen.

Sacharja 9.5 Aschkelon wird es sehen und sich fürchten, auch Gaza, und wird sehr erzittern, und Ekron, weil seine Hoffnung zuschanden ist. Und der König wird aus Gaza verschwinden, und Aschkelon wird unbewohnt sein.
9.6 Und Mischvolk wird in Aschdod wohnen. So werde ich den Hochmut der Philister ausrotten.
9.7 Und ich werde seine blutigen [Fleischbrocken] aus seinem Mund wegreißen und seine abscheulichen [Stücke] zwischen seinen Zähnen hinweg. So wird auch er [als ein Rest] übrig bleiben für unseren Gott und wird sein wie ein Stammverwandter in Juda und Ekron wie ein Jebusiter.
9.8 Ich aber werde mich für mein Haus als Wache lagern [zum Schutz] vor dem, der hindurchzieht und zurückkommt, dass nie mehr ein Gewalthaber bei ihnen hindurchzieht, denn jetzt achte ich selbst auf sie.

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