Die Liebe Gottes – Joh 3,16 – Denn so hat Gott die Welt geliebt

Bibel und Koran zeigen ein unterschiedliches Bild vom Schöpfer zu den von ihm geschaffenen Menschen.

Die Bibel sagt im Johannesevangelium Kap. 3.16

  •  Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Dieser Vers des Apostel Johannes zeigt in besonderer Weise, wieweit ihm Einblick in das Wesen, die Wahrheit und den Willen Gottes gegeben wurde. Dies Wort hat eine das Herz bewegende Tiefe, der keine theologische Abhandlung nahe kommen kann. Der Text ist eine Offenbarung des Geistes Gottes, die Johannes niederlegen durfte. Und diese Offenbarung Gottes erschließt sich dem, der sich noch ein offenes und fragendes Herz bewahren konnte.

Dieser Text beantwortet die existentiellen Fragen, die der Schöpfer in uns Menschen hineingelegt hat.

  1. Gibt es Gott ?
  2. Ist Gott an mir interessiert?
  3. Wie kann ich mit ihm in eine Beziehung kommen?
  4. Was geschieht mit meiner Schuld oder Sünde?
  5. Was geschieht nach meinem Tod?

Der Vers ist kein Zeugnis Gottes über sich selbst, sein Wesen, seine Liebe, seine Wahrheit oder seine Gerechtgkeit.
Der Vers ist auch nicht die Niederschrift einer Begegnung mit Gott. Gott hat es Johannes geschenkt, einen Blick in sein Herz zu werfen. Und was er dort geschaut hat, hat er in diese Worte gekleidet. Und wer ernsthaft versucht, diesem Blick des Johannes in das Herz Gottes zu folgen, kann etwas in seinem eigenen Herzen erleben, das ihn erfürchtig und unbeschreiblich dankbar macht.

Mit welcher Sure und welchem Vers kann ich dies wiedergeben? Ich habe unter den Suchbegriffen „liebt“ und „Liebe“ im Koran mehr gefunden als erwartet, aber keinen Vers, der etwas vergleichbares wiedergibt. Es gibt andere islamische Schriften, die die Liebe Allahs zu den Menschen plastischer formulieren, aber ich möchte meine Gedanken im Wesentlichen auf die jeweils breit anerkannten heiligen Bücher, die Bibel bei den Christen und den Koran bei den Moslems, beschränken.

————— Klarstellung —————-

Was ist dabei meine Position. Wenn ich sagen würde, ich bin unvoreingenommen, würde ich damit sagen, ich habe keine eigene feste Position, keine Orientierung, die mein Denken, Reden und Leben bestimmt.
Menschen, die keine eigene Position haben, sind schwer zu erreichen, weil es bei ihnen nichts gibt, woran man ein aufrichtiges Gespräch anknüpfen kann.
Meine Position ist also eine christlich, biblische Position, nicht statisch, sondern bereit, sich an neuen Erkenntnissen weiter zu entwickeln.
Ich möchte mich an Menschen richten, die auch eine Position haben oder sie zumindest suchen. Hier ist ein fruchtbarer Austausch von Gedanken, Erkenntnissen, Überzeugungen, auch Glaubensüberzeugungen möglich.
Ich habe also meine eigene Position und ich habe auch Respekt vor anderen Postionen und setze mich mit ihnen gerne auseinander, soweit man bereit ist zu hören und zu prüfen, was der jeweils andere in den Gedankenaustausch einbringt.

Ich möchte mich an Christen und Moslems wenden.  Wenn ich Moslems erreiche, freut es mich besonders.
Wo nötig, werde ich Wahrheiten ansprechen, aber ich will es unbedingt vermeiden, mich verletzend zu äußern.
Daher möcht ich aus dem Koran zitieren aber die Suren nur sowenig wie möglich aus biblischer Sicht kommentieren. Die Gegenüberstellung von Versen der Bibel mit Versen aus dem Koran, genügt meist um Unterschiede und Unvereinbarkeiten erkenntlich zu machen.

—————  —————-

Um den obigen Vers aus dem Johannesevangelium Kap. 3.16 mit dem Koran vergleichen zu können, habe ich keine passende Sure gefunden, sondern ich möchte Versuchen die Bedeutung einzelner Worte oder Textabschnitte aus Bibel und Koran zu verstehen. Dann kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen und bewerten.

_1____ Denn so hat Gott _______________________

—   Gott in der Bibel

  • 2.Mose 3.14 Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen:
    [Der] „Ich bin“ hat mich zu euch gesandt.
  • Johannes (Evangelium) 1.14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. –
  • Johannes (Evangelium) 3.19 Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
  • Johannes (Evangelium) 5.22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben,
    5.23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
    5.24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, [der] hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

    • Zusammenfassung:
      Eine übliche Vorstellung lautete etwa: Ich bin „Name“ der Sohn des „Vatername“. Man kennt den Vater und damit die Familie, somit ist klar, wie der Sohn sein muss. Aber Gott stammt von niemandem ab, er ist einfach da, er ist das ewige Sein ohne Anfang und Ende, das wird mit den zwei Worten „ich bin“ ausgedrückt. Aber Gott manifestiert sich auf vielfältige Weise. Zwei Beispiele in den zitierten Bibelstellen:
      – Er ist das „Wort“. Das bedeutet, was er spricht geschieht. So ist durch sein Wort die Welt geschaffen und auch wir Menschen sind seine Schöpfung. Aber die Schöpfung ist durch Ungehorsam von ihm abgefallen. Um sie retten zu können, ist Gottes Sohn „Fleisch“ geworden, das heißt, er wurde Mensch, von seinem geistlichen Ursaprung Gottes Sohn, aber von seiner menschlichen Natur Sohn der Maria.
      – Jesus ist nicht nur das Wort sondern auch das Licht. Das Licht zeigt etwas von der Herrlichkeit Gottes, es deckt die Sünde auf und vertreibt sie, wo man es wirksam werden läßt. Aber die (meisten) Menschen haben das Licht nicht wirken lassen, so dass sie dem Gericht verfallen sind. Aber Jesus  hat das Gerichtsurteil über die Menschen, dadurch, dass er sein Leben am Kreuz hingab, selbst getragen. Wer dies Opfer Jesu für seine Schuld annimmt, ist frei gesprochen von seiner Schuld und kommt nicht ins Gericht.

Allah im Koran

  •  Sure 3 [3] Allah ist Allah! Es gibt keinen Gott außer ihm. Er ist der aus sich selbst Lebendige, der Ewige.
  • Sure 1 [1] Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen!
    [2] Lob und Preis sei Allah, dem Herrn aller Weltenbewohner
    [3] dem gnädigen Allerbarmer,
  • Sure 5 [99] Wisst, dass Allah streng im Bestrafen ist, aber auch, dass Allah verzeihend und barmherzig ist.
  • Sure 7 [181] Allah hat die herrlichsten Namen ; ruft ihn mit diesen an. Lasst von denen, welche seine Namen ketzerisch mißbrauchen ; sie werden den Lohn ihres Tuns schon empfangen.
  •  Sure 15 [50] Verkünde auch meinen Dienern, dass ich gnädig und barmherzig bin.

    • Zusammenfassung:
      Allah stellt sich nicht selbst den Menschen vor, er überlässt es dem Propheten Mohamed, zu verkündigen, dass er der einzige Gott ist, streng aber auch barmherzig. Allah hat viele Namen, im Koran habe ich keinen davon gefunden.

_2____ die Welt geliebt ______________________

Die Liebe Gottes

  •  Johannes 3.34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
  • Johannes 14.21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren+
  • 1. Brief des Johannes 4.8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.

    • Zusammenfassung:
      Gott hat die Welt geliebt und er tut es auch jetzt noch. Aber Gott ist Gott, darum ist seine Liebe etwas, das jede menschlich vorstellbare Liebe übersteigt. Und doch, alle Menschen sind nach den Ebenbild Gottes geschaffen, darum ist in ihnen auch nach dem Sündenfall die Fähigkeit verwurzelt, die Liebe Gottes aufzunehmen, sich ihrer zu erfreuen und sie weiterzugeben. Darum kann Jesus seinen Jüngern das Gebot weitergeben, sich untereinander mit göttlicher Liebe zu lieben. Diese Liebe beschreiben und weitergeben kann nur der, der sie von Gott empfangen hat, weil er sich Gott und seiner Liebe bedingungslos geöffnet hat.
      Die Liebe Gottes und die Liebe, die er in unser Herz einpflanzt ist bedingungslos.
      Die in mir wirksame Liebe ist das Kriterium, ob ich Gott wirklich und intim kenne, oder ob ich nur etwas über ihn gelernt habe und überzeugt bin, dass es ihn irgendwie gibt.
      Im Neuen Bund des Neuen Testamentes werden die Nachfolger  nur durch erfahrbare Liebe und durch Bezeugen der Botschaft aufgefordert, diese Botschaft von der Erlösung durch Jesus weiterzutragen.
      Zwang oder Töten von Menschen widersprechen dem Auftrag.  Gültig ist der biblische Auftrag und nicht kirchliche Lehren, wenn sie dem Auftrag widersprechen.
      -a)- Menschen können nur mit Liebe zum wahren Glauben geführt werden.
      -b)- Im Alltag sind nicht alle Menschen bereit, ihre Angelegenheiten nur in Liebe zu regeln, darum gelten hier die Regeln der gefallenen Schöpfung, Regeln, die von den Staatsvertretern nach ihrem Vermögen festgelegt und durchgesetzt werden müssen.

Die Liebe Allahs

  • Sure 2 [191] Tötet (bekämpft) für Allahs Pfad – euere Religion -, die euch töten wollen; doch beginnt nicht ihr die Feindseligkeiten; Allah liebt die nicht, welche über das Ziel schießen
  •  Sure 11 [91] Darum bittet eueren Herrn um Verzeihung und kehrt zu ihm zurück; denn er ist barmherzig und liebevoll.“

    • Zusammenfassung:
      Zur Verbreitung der Religion (Islam) darf Gewalt angewendet werden und muss, wenn andere mit Feindseligkeiten beginnen, auch getötet werden. Aber Allah liebt keinen Übereifer. Liebe als tragende Kraft, Menschen zum wahren Glauben zu führen, habe ich nicht im Koran gefunden. Der Islam wird als einzig richtige Religion dargestellt. Es gibt Verheißungen für die, die auf Allahs Wegen gehen.
      Aber das tiefe innere Verlangen des Menschen, bedingungslos  angnommen zu werden und geliebt zu werden,  habe ich nicht als Anliegen im Koran gefunden. Die versprochenen Jungfrauen im Paradies, können dies Verlangen nicht erfüllen.
      Mohammed hat die Erfüllung dieses Verlangens nicht erfahren, er hatte viele Frauen und er hat viele Kriege geführt.  Die Erfahrung und Kraft der in der Bibel offenbarten Liebe Gottes bleibt einem da verborgen und kann auch durch keinen Engel offenbart werden.

_3____ dass er seinen eingeborenen Sohn gab, ____________

Jesus in der Bibel

  • Matthäus  3.16 Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden [ihm] aufgetan, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen.
    3.17 Und siehe, eine Stimme aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.
  • Brief an die Römer 5.1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus
  • Brief an die Römer 8.39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn

    • Zusammenfassung:
      Gott Vater – hier die Stimme aus den Himmeln – Jesus der Sohn Gottes – hier mein geliebter Sohn – und der Heilige Geist – hier Geist Gottes  – sind eine Einheit, die „Dreieinigkeit“ genannt wird. Der Begriff Dreieinigkeit steht nicht in der Bibel, aber er drückt das aus, was gesagt wird. Wir kennen Gott Vater, den Sohn und den Heiligen Geist nur so, wie sie sich jedem offenbaren und das kann entsprechend dem persönlichen Glaubensweg sehr unterschiedlich sein.  Es ist wenig hilfreich jemandem wegen einer unterschiedlichen Erkenntnis den Glauben abzusprechen.
      Die menschliche Existenz hat auch drei Ebenen:
      -a- Körper, unser physischer Leib.
      -b- unsere Seele, die Gefühle, Emotionen unsere Ausstrahlung in zwischenmenschlichen Beziehungen.
      -c- unser Geist, der innere Hunger nach Gott, mit der Quelle des bleibenden inneren Friedens verbunden zu sein.
      Punkte b und c mag jeder anders empfinden und ausdrücken, aber sie gehören zu unserer gesamten Existenz.
      Auch alle physikalischen Elemente haben drei Ebenen bzw. drei Phasen.
      -a- Die feste Phase.             z.B. Eis
      -b- Die flüssige Phase.        z.B. Wasser.
      -c- Die gasförmige Phase.  z.B. Wasserdampf.
      Die Menschen und alle Elemente sind von Gott geschaffen und weisen auf ihn hin. Ich denke, dass die Dreieinigkeit Gottes die drei Ebenen unserer Existenz und die drei Phasen der Elemente widerspiegelt.

Isa (Jesus) im Koran

  •   Sure 2  [117] Es sagen einige: Allah habe einen Sohn gezeugt. – Erhaben ist er darüber, fern ist ihm dies. Himmel und Erde sind sein eigen. Alle gehorchen ihm.
  • Sure 43 [60] Er (Jesus) ist nichts anderes als ein Diener, dem wir Gnade erzeigt und ihn als Beispiel für die Kinder Israels aufgestellt haben.
    [64] Jesus sagte] darum fürchtet Allah und gehorcht mir.
    [65] Wahrlich, Allah ist mein und euer Herr, darum verehrt nur ihn; denn das ist der richtige Weg.“
  • Sure 61 [7] Und Jesus, der Sohn der Maria, sagte: O ihr Kinder Israels, wahrlich, ich bin euch ein Gesandter Allahs, der die Thora bestätigt, welche ihr bereits von mir erhieltet,
    und ich bringe frohe Botschaft über einen Gesandten, der nach mir kommen
    und dessen Name Ahmed sein wird.“ Und als er nun mit deutlichen Wunderzeichen zu ihnen kam, da sagten sie: „Das ist ja offenbare Zauberei (Betrügerei).“

    • Zusammenfassung:
      Im Koran wird oft auf die Wahrheiten aus den Büchern der Bibel hingewiesen, aber in der Aussage über Jesus und die Dreieinigkeit gibt es Aussagen, die die Unvereinbarkeit von Bibel und Koran zementieren.
      Jesus wird als Gesandter Allahs bezeichnet, der die Thora bestätigt. Aber im Koran sind viele Aussagen der Thora verdreht.
      Im neuen Testament kündigt Jesus die Ausgießung des heiligen Geistes an. Hier im Koran wird ein Gesandter  angekündigt dessen Name Ahmed sein soll. Ahmed steht für Mohamed. Wo die Bibel dem Koran widerspricht wird sie als verfälscht betrachtet. Aber wie die Verfälschung erfolgte wird nicht gesagt und ebenso warum es kein unverfälschtes Exemplar gibt. Wissenschaftliche Befunde, die eine unverfälschte Widergabe der Bibel über Jahrhunderte bezeugen, werden nicht akzeptiert.
      Den Zeitgenossen Mohameds und wahrscheinlich auch ihm standen keine Abschriften der biblischen Text zur Verfügung, sie waren auf mündliche Überlieferungen angewiesen, darum konnten verfälschte Bücher leicht als glaubhaft dargestellt und verbreitet werden.
      Was in der zweiten Sure über Jesus gesagt wird, zeigt, dass Mohamed nicht wirklich vestanden hat, was der Glaube an Jesus wirklich ist, etwas, das im Herzen und nicht im Verstand geschieht.

_4____ damit jeder, der an ihn glaubt, ___________________
—  Glaube an Jesus in der Bibel.

  • Johannes 1.14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. –
  • Johannes 1.12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
  • Johannes 3.36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
  • Johannes 14.23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
  • Brief an die Römer: 10.11 Denn die Schrift sagt: `Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.
    10.12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen;
    10.13 `denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden.
  • Galater 6.8 Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.

    • Zusammenfassung:
      In Johannes 3.36 wird der Kern des Glaubens an Jesus besonders deutlich dargestellt. Durch die Sünde stehen wir unter dem Zorn Gottes, nur durch den Glauben an ihn, werden wir davon befreit.

Selbstveständnis und Wirken Isas (Jesu) im Koran

  • Sure 2 [254] Unter den Propheten haben wir einige vor anderen bevorzugt. Mit einigen sprach Allah selbst (gab ihnen Gesetze), andere erhob er noch höher im Range.
    Jesus, dem Sohne Marias, gaben wir Wunderkraft und rüsteten ihn mit dem heiligen Geist (sandten ihm den Engel Gabriel als Boten). Hätte es Allah gewollt: Die nach Jesus Lebenden, denen so deutliche Belehrung zuteil geworden war, wären nicht so verschiedener Meinungen; aber sie sind uneinig: einer glaubt, ein anderer leugnet. Hätte Allah gewollt, sie hätten nicht gestritten; aber Allah tut, was er will.
  • Sure 3 [46] Die Engel sprachen ferner: 0 Maria, Gott verkündet dir das fleischgewordene Wort. Sein Name wird sein Messias Jesus, der Sohn der Maria. Herrlich wird er in dieser und in jener Welt sein und zu denen gehören, denen des Herrn Nähe gewährt wurde.
  • Sure 3 [56]  Allah sprach: Ich will dich, o Jesus, der Menschen Tod sterben lassen, zu mir erheben und dich von den (Anwürfen der) Ungläubigen reinigen  . Die, welche dir folgten, will ich über die Ungläubigen bis zum Auferstehungstage setzen; dann kehrt ihr zu mir zurück, und dann will ich das Strittige unter euch entscheiden.
  • Sure 4 [157] Und weil sie nicht (an Jesum) geglaubt und wider Maria große Lästerungen ausgestoßen haben , darum haben wir sie verflucht.
    [158] Auch weil sie gesagt haben: „Wir haben den Messias, den Jesus, Sohn Marias, den Gesandten Allahs, getötet.“
    [158] Sie haben ihn aber nicht getötet und nicht gekreuzigt, sondern einen anderen, der ihm ähnlich war . In der Tat sind die verschiedenen Ansichten hierin nur Zweifel, weil sie keine bestimmte Kenntnis haben, sondern nur vorgefassten Vermutungen folgen.
    [159] Sie haben ihn aber nicht wirklich getötet, sondern Allah hat ihn zu sich erhoben; denn Allah ist allmächtig und allweise.
  • Sure 4 [173] Jesus ist nicht zu stolz, lediglich ein Diener Allahs sein zu wollen; die Engel sind es auch nicht, die Allah doch so nahe stehen. Wer aber zu stolz ist, Allahs Diener sein zu wollen, und sich hoffärtig aufbläht, den wird Allah einst am Tage des Gerichtes vor sich bringen.
  • Sure 5 [47] Wir haben Jesus, den Sohn der Maria, den Fußtapfen der Propheten folgen lassen, bestätigend die Thora, welche in ihren Händen war, und gaben ihm das Evangelium, das Leitung und Licht und Bestätigung der Thora enthält, welche zuvor in ihren Händen war, den Gottesfürchtigen zur Leitung und Erinnerung.

    • Zusammenfassung:
      Es ist bemerkenswert, bei den Menschen, denen Allah sich offenbart hat, bezieht sich Mohamed auf Personen des Alten und Neuen Testaments. Das geht nur indem die alttestamentlichen Berichte über das Leben Abrahams verdreht werden und Ismael  der Sohn der Magd in Gottes Verheißungslinie gesetzt wird statt Isaak, dem Sohn der Frau Abrahams, die auch unter dem Segen Gottes stand. Die Frage, was eigentlich geschehen sein soll, dass Ismael zum Verheißungsträger wurde bleibt unbeantwortet. Die Propheten und auch Jesus stammen auch nicht von Ismael ab, warum erhalten sie Offenbarungen, oder sind die Geschlechtsregister der Bibel auch gefälscht? Die Gelehrten des Islam haben sicher Antworten, aber kann es überzeugende Antworten geben?.

_5____ nicht verloren gehe, __________________________

Auswirkung der Sünde in der Bibel.

  • Römer Kap 6.23  Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

    • Zusammenfassung:
      Sünde bedeutet, nicht in der von Gott bei der Schöpfung des Menschen vorgesehenen Verbindung mit dem Schöpfer zu leben. Dies ist dadurch geschehen, dass Satan in Form der Schlange den Menschen verführte, das Vertrauen zu Gott zu brechen, indem er die Gültigkeit seines Gebots in Zweifel zog. Er wurde ungehorsam und aß von dem verbotenen Apfel im Paradies. Dieser Vertrauensbruch hat das von Liebe getragene Verhältnis zu Gott zerstört und den Menschen unfähig zu dieser Gemeinschaft mit Gott gemacht. Da der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde, bedeutet diese Trennung von Gott den Tod.
      Da Gott gerecht ist, kann dieser verdiente Tod nicht einfach vergeben werden, sondern muss vollstreckt werden. Jesus der Sohn Gottes hat diese Todesstrafe stellvertretend für die Menschheit auf sich genommen und hat am Kreuz sein Leben hinggegeben.
      Gott hat dies stellvertretende Opfer angenommen und kann allen, die sich zu Jesus bekennen und sein Opfer für sich annehmen gnädig sein. So erhalten sie, das was schon vor der Schöpfung von Gott für die Menschen vorgesehen war, das ewige Leben. Sie können es nur ohne eigennen Verdienst aus Gnade erhalten.

Auswirkung der Sünde im Koran.

  • Sure 2 [153] Denkt an mich, damit ich auch, an euch denke. Seid mir dankbar und keine undankbaren Ungläubige!
    [154] Oh! Gläubige, fasst euch in Geduld und betet um Hilfe! Allah ist mit den standhaft Geduldigen.
    [161] die aber, welche bereuen, sich bessern und (zur Offenbarung) bekennen, nehme ich wieder gnädig verzeihend auf, denn ich bin vergebend und barmherzig.
    [162] Die aber, welche leugnen und als ungläubige Leugner sterben, die trifft Allahs Fluch und der Fluch aller Engel und der aller Menschen.

    • Zusammenfassung:
      Im Koran fordert Allah ein Bereuen und ein Bekennen zur Offenbarung (Lehre) des Koran. Hierzu gehört das Befolgen der verschiedenen aus dem Koran folgenden Gehorsamsschritte.
      Allah kann Sünde vergeben ohne, dass die Schuld beglichen werden muss. Im Gegensatz zum Glauben an Gott, muss Schuld nicht beglichen werden. Vor Gott kann die Schuld durch den Opfertod Jesu beglichen werden. Der Islam kennt keinen Weg, die Schuld zu begleichen. Der Mensch ist als Ebenbild Gottes, so geschaffen, dass menschliche Schuld ihn belastet oft ein Leben lang.  Da der Islam dieses Begleichen der Schuld nicht kennt, kann der Moslem sie vielleicht irgendwie verdrängen und  muss damit leben, bis er vor dem Richterstuhl Gottes steht.

_6____ sondern ewiges Leben habe ____________________

Wie bekomme ich ewiges Leben in der Bibel

  • Johannes 5.24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, [der] hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
  • Johannes  5.39 Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen;
    5.40 und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt.
  • Johannes 6.40 Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.
  • Offnbarung 2.7 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist.
  • Offenbarung 15.4 Wer sollte nicht fürchten, Herr, und verherrlichen deinen Namen? Denn du allein [bist] heilig; denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, weil deine gerechten Taten offenbar geworden sind.

    • Zusammenfassung:
      Wer an Jesus glaubt und damit seine Botschaft annimmt und ihr folgt, dem ist ewiges Leben verhießen. Das ewige Leben ist nicht mit unserem irdischen Leben vergleichbar.
      Wesenlicher Inhalt ist Anbetung vor Gott. Das bedeutet wir leben in der Nähe Gottes, wir sehen ihn und das bedeutet, seine Herrlichkeit wahrnehmen und von ihr erfüllt sein, so dass kein anderes Verlangen mehr offen ist. Es ist die höchste Form einer Gemeinschaft mit Gott, eine Gemeinschaft in göttlicher Liebe, die er von Anfang an festgelegt hat.

Wie bekomme ich ewiges Leben im Koran

  •  Sure 2 [26] Verkünde denen, die glauben und Gutes tun, dass sie in Gärten kommen werden, die Ströme durchfliegen; und sooft sie dort Früchte genießen werden, sagen sie: „Diese Früchte waren auch schon früher unsere Speise!“ – Gleicher Art werden diese dort sein. Auch unbefleckte Frauen werden ihnen zuteil werden, ewig sollen sie in den Gärten weilen.
  • Sure 2 [83] Wer aber glaubt und das Gute übt, der kommt ins Paradies und weilt dort ewiglich.

    • Zusammenfassung:
      Glauben und Gutes Tun ist die Eintrittskarte zum Paradies.
      Das Paradies erfüllt die Wünsche von Männern, die in Wüsten oder trockenen Gebieten zu Hause sind. Gärten dürften für die Männer bei der Hitze, in der sie meist leben mussten, ein Wunschtraum gewesen sein. Und wenn sie zu Hause waren, hatten ihre Frauen sicher viele Pflichten im  Haus und für die Familie zu erfüllen. Das Nachkommen der  ehelichen Pflichten  ließ da sicher oft Wünsche bei ihren Männern offen. Im Paradies bleibt mit den Jungfrauen keiner dieser Wünsche offen.
      Ein recht irdisches für Männer optimiertes Paradies.  Wo kommen eigentlich die vielen Allah gläubigen Jungfrauen her?


Stand 30.11.2015

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